{"id":1621,"date":"2014-11-12T14:30:23","date_gmt":"2014-11-12T13:30:23","guid":{"rendered":"http:\/\/brg16.casc.at\/?p=1621"},"modified":"2015-07-08T14:33:29","modified_gmt":"2015-07-08T12:33:29","slug":"bericht-ueber-den-workshop-behindert-ist-wer-behindert-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rg16.at\/index.php\/2014\/11\/12\/bericht-ueber-den-workshop-behindert-ist-wer-behindert-wird\/","title":{"rendered":"Bericht \u00fcber den Workshop \u201eBehindert ist, wer behindert wird\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Heute, am 12.11.2014, nahm unsere Psychologie\/Philosophie Wahlpflichtfachgruppe an einem Workshop zum Thema Behinderung namens &#8222;Behindert ist, wer behindert wird&#8220; teil.<\/p>\n<p>Dazu kamen zwei Mitarbeiterinnen, Claudia und Agnesa, der Young Caritas und dachten sich f\u00fcr unsere engagierten und aufgeweckten Sch\u00fclerInnen ein Spiel aus. Wir teilten die Sch\u00fclerInnen in Kleingruppen ein und gaben jeder einen Namen. Anschlie\u00dfend erkl\u00e4rten Claudia und Agnesa, was zu tun war:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es gab vier Stationen:<\/strong><\/p>\n<p>Bei der ersten Station wurden einem\/einer Sch\u00fcler\/in die H\u00e4nde hinter dem R\u00fccken verbunden und er\/sie musste nun einen Weg finden, Begriffe, ohne die H\u00e4nden zu verwenden, aufzuzeichnen, damit die restlichen Sch\u00fclerInnen der jeweiligen Kleingruppe diesen erraten konnten. Alle entschieden sich f\u00fcr die Variante, mit dem Mund zu zeichnen. Pro erratenen Begriff bekam die Gruppe einen Punkt. Ziel war, dass die Sch\u00fclerInnen sich in diejenigen Personen besser hineinversetzen k\u00f6nnen, die mit ihren Armen keine Aufgaben bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei der zweiten Station wurden allen Sch\u00fclerInnen der jeweiligen Kleingruppe die Augen verbunden. Einer Person wurde ein Begriff zugefl\u00fcstert und er\/sie musste nun den Begriff so umschreiben und erkl\u00e4ren, dass die restlichen Gruppenmitglieder diesen erraten konnten, ohne den zugefl\u00fcsterten Begriff zu verwenden. Pro erratenen Begriff gab es wieder einen Punkt. Darin bestand das Ziel, dass sich die Sch\u00fclerInnen besser ein Bild davon machen k\u00f6nnen, wie blinde Menschen Gegenst\u00e4nde oder Begriffe umschreiben, nur mit Hilfe ihrer Worte.<\/p>\n<p>Bei der dritten Station bekamen alle Mitglieder der jeweiligen Kleingruppe Ohropax. Einer Person wurde ein Begriff gesagt, den sie\/er pantomimisch, sprich nur mithilfe von seinen\/ihren H\u00e4nden, F\u00fc\u00dfen, etc. darstellen sollte. Er\/Sie verk\u00f6rperte die taubstumme Person, sprich die L\u00f6sungen mussten von den restlichen Gruppenmitgliedern auf ein Blatt Papier geschrieben werden, denn &#8222;der\/die Taubstumme&#8220; konnte die Antwort ja nicht h\u00f6ren. Pro erratenen Begriff gab es wieder einen Punkt. Hier sollte den Sch\u00fclerInnen ein Weg, wie man mit taubstummen Menschen kommunizieren kann, gezeigt werden.<\/p>\n<p>Bei der vierten und letzten Station musste jede Kleingruppe m\u00f6glichst viele Methoden aufschreiben, mit denen man das Leben eines\/r Behinderten barrierefrei gestalten kann. Beispiele daf\u00fcr waren: &#8211; \u00f6ffentliche Verkehrsmittel ohne Stufen und Erh\u00f6hungen plus eigener Pl\u00e4tze f\u00fcr Personen im Rollstuhl &#8211; Aufz\u00fcge &#8211; Blindenschrift auf Medikamenten, im Supermarkt, usw.<\/p>\n<p>Um uns zu zeigen, wie das ist, wenn eine Person im Rollstuhl sitzt, sa\u00df Mevlan (8.A) die komplette Unterrichtseinheit auf einem Schreibtischsessel und durfte in den zwei Stunden mit ihren F\u00fc\u00dfen nicht den Boden ber\u00fchren. Wenn sie von A nach B kommen wollte, musste sie ein\/e andere\/r Mitsch\u00fcler\/in schieben.<\/p>\n<p>Unsere Gruppe l\u00f6ste alle Aufgaben bravour\u00f6s und mit viel Engagement und gewann einiges an Erfahrung.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem war dieser Workshop auch in der Hinsicht sehr lehrreich, da wir lernten, dass behinderte Menschen genauso viel wert sind wie nicht behinderte. Wir lernten auch, vor behinderten Menschen nicht zur\u00fcckschrecken zu m\u00fcssen. Wir sollen sie unterst\u00fctzen, ihnen helfen und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre Situation zeigen wie und wo wir nur k\u00f6nnen, denn sie versuchen alles, um verstanden und respektiert zu werden.<\/p>\n<p>Schlussendlich diskutierten wir dar\u00fcber, dass das Wort &#8222;behindert&#8220; KEIN Schimpfwort ist. Es liegt an jeder\/m Einzelner\/m, dass dieses Wort in Zukunft nicht mehr so falsch und beleidigend verwendet wird wie heute und den zuk\u00fcnftigen Kindern bewusst wird, dass das Behindertsein kein Thema ist, \u00fcber das man sich lustig machen sollte, denn: Behindert ist, wer behindert wird!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Text: Sophie Chraska (8.B)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\n\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1621 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail gallery1'><script type=\"text\/javascript\">\r\n\/\/ <![CDATA[\r\n\tjQuery(document).ready(function () {\r\n\t\tjQuery(\".gallery1 a\").attr(\"rel\",\"gallery1\");\t\r\n\t\tjQuery('a[rel=\"gallery1\"]').colorbox({maxWidth:\"95%\", maxHeight:\"95%\",title: function(){ return jQuery(this).children().attr(\"alt\"); }, });\r\n\t});\r\n\/\/ ]]>\r\n<\/script>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image51.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img src=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image51-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image8.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img src=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image8-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image11.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img src=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image11-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image15.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img src=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image15-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image16.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img src=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image16-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image18.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img src=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image18-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image24.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img src=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image24-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image27.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img src=\"https:\/\/www.rg16.at\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/image27-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\r\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute, am 12.11.2014, nahm unsere Psychologie\/Philosophie Wahlpflichtfachgruppe an einem Workshop zum Thema Behinderung namens &#8222;Behindert ist, wer behindert wird&#8220; teil. 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